Moderation: Alexa von Busse und Mads Pankow
Programm
Registrierung, Vernetzung, Besuch der Ausstellung, Imbiss
Eröffnung
Dorothee Bär
Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Hightech „Made in Germany“: Chancen – Herausforderungen – Perspektiven
Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Malte Kosub, Parloa GmbH, Berlin
Dr. Michael Förtsch, Q.ANT GmbH, Stuttgart
Dr. Iris Schwenk, HQS Quantum Simulations GmbH, Karlsruhe
Sebastian Klaus, ATMOS Space Cargo GmbH, Lichtenau
Vernetzungspause
Wie lassen sich innovative digitale Technologien kommerzialisieren?
Parallele Fachforen zu HTAD-relevanten Schlüsseltechnologien
Von der Innovation zur Anwendung – Erfolgsfaktoren für die Wertschöpfung mit (generativer) KI
Humanoide Roboter – Wie beschleunigen wir die Skalierung und Wertschöpfung?
Quantencomputing für die Praxis – Wo entsteht der erste echte Anwendungsfall?
Digitale Batteriezellfertigung – vom digitalen Zwilling zur industriellen Skalierung
Vernetzungspause
Highlights aus den Fachforen
Ergebnisse und Austausch mit dem Publikum
Preisverleihung: Feierliche Urkundenübergabe an die ausgewählten Projekte des Technologiewettbewerbs QC Next
Dr. Alexandra-Gwyn Paetz, Leiterin der Abteilung Technologische Souveränität und Innovation im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Zukunft der Wertschöpfung
Datenbasiert – Kreislauffähig – KI-optimiert
alternativ: Rundgang durch die Ausstellung
Vernetzung und Abendessen
Fachforen 9. November, 15:30 Uhr
Von der Innovation zur Anwendung – Erfolgsfaktoren für die Wertschöpfung mit (generativer) KI
Leitfrage:
Wie wird aus KI-Innovation nachhaltige Wertschöpfung?
Kurzbeschreibung:
(Generative) KI bietet vielfältige Potenziale für Innovation und Wertschöpfung. Doch wie lassen sich vielversprechende Pilotprojekte in nachhaltige und gewinnbringende Geschäftsmodelle überführen? Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, dass sich ein technischer Ansatz im kontrollierten Umfeld bewährt, die Skalierung in die betriebliche Praxis jedoch an weiteren Hürden scheitert. Das Fachforum diskutiert anhand von Beispielen aus Wissenschaft und Wirtschaft, wie die Kommerzialisierung von KI gelingen kann. Im Mittelpunkt stehen Datenstrategien, Anforderungen an die Skalierung und innovative Geschäftsmodelle sowie weitere Erfolgsfaktoren für den Weg von der ersten Idee zum marktfähigen Produkt.
Darum geht es:
Erfolgsfaktoren für die Überführung von KI-Pilotprojekten in die Anwendung und in ein profitables Produkt
Datenstrategien und Voraussetzungen für die Skalierung von KI
Geschäftsmodelle und Wertschöpfungspotenziale durch (generative) KI
Format: Interaktives Gesprächsformat aus Fishbowl und Unterhausdebatte
Humanoide Roboter – Wie beschleunigen wir die Skalierung und Wertschöpfung?
Leitfrage:
Wie bringen wir humanoide Roboter in Deutschland schnell in die Anwendung – und wo liegen die größten Chancen für Wertschöpfung?
Kurzbeschreibung:
Die rasanten Fortschritte der KI beflügeln die Robotikforschung weltweit: Humanoide Roboter sind kein Science-Fiction-Traum mehr. Erste Prototypen werden bereits in Anwendungen erprobt und kostbare Trainingsdaten in „Datenfabriken“ gesammelt. Auch das deutsche Robotikökosystem aus Herstellern, Anwendern, Zulieferern und Forschung positioniert sich für den globalen Wettlauf.
Im Hinblick auf Generalisierbarkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit ist die Realität jedoch komplex. Wo steht Deutschland? Können wir zugleich Roboterhersteller, Premium-Zulieferer und Leitanwendermarkt sein oder müssen wir Prioritäten setzen? Das Fachforum diskutiert diese Fragen und die Kommerzialisierungsperspektiven humanoider Roboter im Rahmen des HTAD-Partnerdialogs zur Robotik-Roadmap.
Darum geht es:
Voraussetzungen für die Skalierung und den Einsatz humanoider Roboter
Wertschöpfungspotenziale für Deutschland – von Zulieferung und Produktion bis zur Anwendung
Herausforderungen und Erfolgsfaktoren für die Kommerzialisierung humanoider Roboter
Format: Impulsvorträge und moderierte Diskussion
Quantencomputing für die Praxis – Wo entsteht der erste echte Anwendungsvorteil?
Leitfrage:
Welche Quantencomputing-Technologie erreicht als erste einen praktischen Vorteil – und in welchen Anwendungsbereichen?
Kurzbeschreibung:
Quantencomputing ist längst mehr als Grundlagenforschung. Verschiedene technologische Architekturen wie supraleitende Qubits, Ionenfallen und neutrale Atome werden parallel erforscht, entwickelt und in erste Demonstratoren überführt. Gleichzeitig zeigen erste Anwendungen in Bereichen wie Optimierung, maschinellem Lernen und Simulation, wo die Technologie bereits Mehrwert schaffen kann – und wo ihre Grenzen liegen. Das Fachforum gibt einen Einblick in den aktuellen Stand des Quantencomputings und diskutiert anhand konkreter Ergebnisse aus der Forschung, welche technologischen Meilensteine als Nächstes anstehen und in welchen Anwendungsdomänen ein praktischer Quantenvorteil zuerst entstehen könnte.
Darum geht es:
Technologische Ansätze und nächste Meilensteine im Quantencomputing
Potenziale und Herausforderungen für erste praktische Anwendungen
Anwendungsfelder und Voraussetzungen für einen echten Quantenvorteil
Format: Vorträge und moderierte Paneldiskussion mit Einbindung des Publikums
Digitale Batteriezellfertigung – vom digitalen Zwilling zur industriellen Skalierung
Leitfrage:
Wie kommen neue Batterietechnologien schneller vom Labor in die Fabrik – und was müssen Forschung, Industrie und Förderung dafür leisten?
Kurzbeschreibung:
Wie können digitale Technologien dazu beitragen, neue Batteriekonzepte schneller vom Labor in die industrielle Anwendung zu überführen? Das Fachforum zeigt anhand konkreter Beispiele aus der BMFTR-Batterieförderung, wie digitale Zwillinge, datenbasierte Prozessplanung, KI-gestützte Qualitätssicherung und Simulation Entwicklungs- und Skalierungsprozesse unterstützen. Im Mittelpunkt stehen vernetzte und flexible Produktionsprozesse im Kontext von Industrie 4.0 sowie die Frage, welche technologischen, infrastrukturellen und organisatorischen Voraussetzungen für den erfolgreichen Transfer in die industrielle Fertigung geschaffen werden müssen.
Darum geht es:
Digitale Zwillinge und Simulation für Entwicklung und Skalierung
Daten und KI für effiziente und qualitätsgesicherte Produktionsprozesse
Voraussetzungen für den Transfer in eine wettbewerbsfähige industrielle Batteriezellfertigung
Format: Impulsvorträge und moderierte Diskussion
Fachforen 10. November, 11:15 Uhr
Digitale Technologien als Hebel für die Kreislaufwirtschaft
Leitfrage:
Wie können digitale Technologien dazu beitragen, Wertschöpfung kreislauffähig zu gestalten?
Kurzbeschreibung:
Digitale Technologien können dazu beitragen, Wertschöpfungsketten kreislauffähig zu machen und neue Ansätze für eine ressourcenschonende und resiliente Wirtschaft zu entwickeln. Das Fachforum zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele, wie digitale Lösungen – von Plattformen und Schnittstellen über datenbasierte Ansätze bis hin zum Einsatz Künstlicher Intelligenz – die Kreislaufwirtschaft unterstützen können. Im Mittelpunkt stehen systemische und länderübergreifende Ansätze, das Prinzip „Design for Circularity“ sowie der Umgang mit kritischen Rohstoffabhängigkeiten. Zudem geht es um die Frage, wie innovative Lösungen in tragfähige Geschäftsmodelle überführt und Kreislaufstrategien in produzierenden Unternehmen verankert werden können.
Darum geht es:
Digitale Lösungen für kreislauffähige Wertschöpfung
Systemische und länderübergreifende Ansätze für die Kreislaufwirtschaft
Innovative Geschäftsmodelle und Wege von der Forschung in die Praxis
Format: Impulsvortrag, Projekt-Blitzlichter und moderierte Paneldiskussion
Zwischen internationaler Kooperation und Abschottung – Wie erreicht Europa digitale und technologische Souveränität?
Leitfrage:
Wie kann Europa technologische Souveränität stärken, ohne auf internationale Kooperation zu verzichten?
Kurzbeschreibung:
Europäische und internationale Zusammenarbeit ist ein wichtiger Treiber der Innovationskraft Deutschlands und ein zentraler Hebel der Hightech Agenda Deutschland. Gleichzeitig stehen Deutschland und Europa vor der Herausforderung, sich im Bereich digitaler Technologien souveräner aufzustellen und unabhängiger von einzelnen Ländern und Unternehmen zu werden. Das Fachforum diskutiert, wie sich internationale Kooperation mit Souveränität und Forschungssicherheit verbinden lässt und ob technologische Souveränität in einem stärker geschlossenen europäischen Umfeld oder in globalen Partnerschaften erreicht werden kann. Dabei kommen Perspektiven aus Wirtschaft, Forschung und internationalen Kooperationsprojekten zusammen.
Darum geht es:
Technologische Souveränität und Abhängigkeiten im digitalen Bereich
Chancen und Grenzen europäischer und internationaler Kooperation
Forschungssicherheit und internationale Zusammenarbeit als Grundlage für Innovation
Format: Interaktive Unterhausdebatte mit Publikumsbeteiligung
Resilienz durch Offenheit – Open Source als Innovationsmotor für Mikroelektronik, Quanten und KI
Leitfrage:
Wie kann Open Source Innovation fördern, Wettbewerbsfähigkeit stärken – und wo liegen die Grenzen von Offenheit?
Kurzbeschreibung:
Open Source hat in den vergangenen Jahren eine strategische Rolle im Innovationsgeschehen eingenommen, die weit über die gemeinsame Entwicklung von Software hinausgeht. In digitalen Technologien wie Künstlicher Intelligenz, Quantentechnologien und Mikroelektronik ist Offenheit jedoch unterschiedlich ausgeprägt. Das Fachforum diskutiert anhand konkreter Beispiele aus Forschung, Entwicklung und Wirtschaft, wie offene Software, offene Modelle und offene Hardware Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in Europa stärken können. Im Mittelpunkt stehen Fragen des Communityaufbaus, tragfähiger Geschäftsmodelle und der Grenzen von Offenheit.
Darum geht es:
Open Source als Beitrag zu Innovation und technologischer Souveränität
Communityaufbau und tragfähige Geschäftsmodelle für offene Technologien
Chancen und Grenzen von Open Source in KI, Quantentechnologien und Mikroelektronik
Format: Fishbowl mit Impulsen und Publikumsdiskussion
Kontakt
Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an das Organisationsteam der Tage der digitalen Technologien 2026 unter event@tddt2026.de.